Haustiere und die Vogelgrippe / H5N1

Die Vogelgrippe und besonders der Fund der ersten H5N1 positiven Katze, verunsichern viele Tierhalter - insbesondere von Katzen mit Freilauf. Leider werden bereits jetzt vermehrt Tiere in Tierheimen abgegeben.
Bitte lassen Sie sich nicht verunsichern oder handeln gar Kopflos - Panik war noch nie ein guter Ratgeber!

Es können sich nur Tiere anstecken die Kontakt zu wildlebenden Vögeln haben! Das heißt durch fressen eines infizierten Vogels, die Konzentration in z.B. Vogelkot ist zur Ansteckung zu gering! Reine Stubentiger sind nicht gefährdet!

  • Sie können Ihre Tiere wie gewohnt füttern - lediglich Geflügelprodukte sollten nicht mehr roh verfüttert werden. Wird Geflügelfleisch abgekocht, besteht keine Gefahr mehr, denn der Erreger wird bei Temperaturen ab 70 Grad Celsius abgetötet.
  • Auch Dosenfutter das Geflügelfleisch enthält kann bedenkenlos verfüttert werden, denn dieses Fleisch wird vor dem Eindosen gekocht. Das Gleiche gilt für Trockenfutter, welches im Gegensatz zu Dosenfutter ja lediglich dehydriert wurde.
  • Es ist kein Fall bekannt in dem sich ein Hund mit der Vogelgrippe angesteckt hat. Hunde müssen in Schutzzonen an die Leine! Behalten Sie sie beim Spaziergang immer in Sichtweite. Sie können sich z.B. mit anderen Hundehaltern auf Hundeplätzen oder Hundschulen treffen um Sie richtig rennen zu lassen.  
  • Ein weiterer Sicherheitsfaktor ist das Tragen von Gummihandschuhen bei der Reinigung der Katzentoiletten. 
  • Die Forscher sind sich nicht einig darüber, ob Katzen überhaupt Ausscheider des H5N1 Virus seien können oder nur Träger. Sie können ganz normal mit Ihren Haustieren schmusen, nur sollten Sie dabei darauf achten den direkten Kontakt mit Schleimhäuten oder evtl. Exrementen zu vermeiden.Die Konzentration des Virus in Ausscheidungen eines infizierten Haustieres ist viel zu gering um sich damit anzustecken, es Bedarf einer sehr hohen Konzentration zur Ansteckung! Auch für Kinder besteht kein höheres Risiko!
  • Einmal Händewaschen mehr kann nicht schaden! 

Sollten Sie in einem Gebiet leben, welches Sperr- oder Beobachtungszone ist und vor dem Problem stehen, Ihre Freigänger nach drinnen holen zu müssen, werden Sie sich natürlich zu Recht fragen, wie man Freigängern den Stress des Eingesperrtseins zumindest mildern kann.
Es gibt z.B. ein sehr wirksames homöopathisches Mittel, welches Sie rezeptfrei in der Apotheke bekommen. Das Mittel heisst Regupsychon und wird 2 mal täglich in Sprühstössen entweder direkt ins Mäulchen gegeben oder über das Futter genebelt.
Dazu viel Ruhe und Beschäftigungsspiele und auch Ihr Freigänger wird sich bald an die neue Situation gewöhnen.
Sollte Ihr Tiger anfangs mit Unsauberkeit auf die neue Situation reagieren, bitte nicht gleich aufgeben. Es gibt viele bewährte Tricks um Katzen, welche unsauber sind, das Katzenklo vertraut zu machen. Auch Bachblüten können gegebenfalls weiterhelfen. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt oder wenden Sie sich an einen erfahrenen Katzenhalter in Ihrer Umgebung, jeder Katzenliebhaber wird versuchen Ihnen weiterzuhelfen, Sie können sich auch gerne mit uns in Verbindung setzen!

Bitte, tragen Sie diese Informationen weiter und helfen Sie so mit, die aus Panik zu erwartetenden Massenabgaben in Tierheimen wenigstens einzudämmen.

Die verantwortungsbewusste Haltung eines Tieres hat den Charakter einer guten Ehe -  bitte lassen Sie Ihre Katzen nun nicht wegen "schlechten Zeiten" im Stich !

 

Links zum Thema:

http://de.wikipedia.org/wiki/H5N1 

http://www.oie.int/eng/en_index.htm 

 

Bildquelle: FAZ online

Text: (verändert) im Original mit freundlicher Genehmigung von C. Ehwald

Das kopieren dieser Seite ist ausdrücklich erwünscht!

Back